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	<title>Kommentare zu: Das Wasser, in dem wir schwimmen</title>
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		<title>Von: Markus Breitenstein</title>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/08/30/das-wasser-in-dem-wir-schwimmen/comment-page-1/#comment-288</link>
		<dc:creator>Markus Breitenstein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 09:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt alles - danke! Hab gerade nebenan bei Wortpong einen ebenfalls interessanten Beitrag gelesen, der auch auf diese Seite hier und Herrn Beuse verweist:

http://wortpong.wordpress.com/2009/09/07/der-mann-der-argwohnte-er-sei-aus-glas/

Gruß
MB</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt alles &#8211; danke! Hab gerade nebenan bei Wortpong einen ebenfalls interessanten Beitrag gelesen, der auch auf diese Seite hier und Herrn Beuse verweist:</p>
<p><a href="http://wortpong.wordpress.com/2009/09/07/der-mann-der-argwohnte-er-sei-aus-glas/" rel="nofollow">http://wortpong.wordpress.com/2009/09/07/der-mann-der-argwohnte-er-sei-aus-glas/</a></p>
<p>Gruß<br />
MB</p>
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		<title>Von: Georg Klein</title>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/08/30/das-wasser-in-dem-wir-schwimmen/comment-page-1/#comment-160</link>
		<dc:creator>Georg Klein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 19:30:25 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Stefan Beuse,
liebe Gisela  Trahms,

herzlichen Dank! Genau so könnte dieser Ort Sinn stiften:
Knappe Stellungnahmen zur Sache, die Fragen aufwerfen oder auf Fragliches antworten ...
&quot;Freies Atmen&quot; eben anstelle &quot;geschlossener Systeme&quot; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Stefan Beuse,<br />
liebe Gisela  Trahms,</p>
<p>herzlichen Dank! Genau so könnte dieser Ort Sinn stiften:<br />
Knappe Stellungnahmen zur Sache, die Fragen aufwerfen oder auf Fragliches antworten &#8230;<br />
&#8220;Freies Atmen&#8221; eben anstelle &#8220;geschlossener Systeme&#8221; &#8230;</p>
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		<title>Von: Gisela Trahms</title>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/08/30/das-wasser-in-dem-wir-schwimmen/comment-page-1/#comment-143</link>
		<dc:creator>Gisela Trahms</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 12:28:08 +0000</pubDate>
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		<description>Endlich mal ein Beitrag zur Sache, ohne Ich und mein Wein - Geplauder.

Das Schönheit erzeugende Kaputtdenken wird z.B. auf S. 119 explizit. Schtitt erläutert sein ästhetisches Credo:

„..; dass das Lokalisieren von Schönheit, Kunst, Magie, Vollendung und Wegen zu Rang und Sieg im weitschweifigen Fluss eines Tennisspiels keine fraktale Frage der Reduktion von Chaos auf Muster ist. Spürte intuitiv, dass es überhaupt keine Frage der Reduktion war, sondern vielmehr – perverserweise – eine der Expansion, des aleatorischen Flatterns unkontrollierten, metastasierenden Wucherns… mathematisch unkontrolliert, aber menschlich inkludiert, eingegrenzt von Talent und Imagination bei Ich und Gegner, auf sich selbst zurückgekrümmt…“ (S.119)

Schtitts Worte beziehen sich auf Tennis, aber seine Ausführungen können auch als Feier des gekrümmten Universums „Roman“ gelesen werden, als Selbstreflexion. Damit öffnet sich eine Tür. Während uns bislang vor allem das „Drin-Sein“ in düsteren, wenn auch oft komischen Formen begegnete, sehen wir nun, dass wir als Leser in einen Wucherungsprozess eingebettet sind, dass wir „flattern“ von hier nach da nach dort und dass dies &quot;perverserweise&quot; Teilhabe an „Schönheit, Kunst, Magie“ bedeutet, also endlich, trotz all der geschlossenen Systeme, die wir auch jetzt nicht verlassen können: freies Atmen, wenigstens zeitweise… Und deshalb lesen wir ja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich mal ein Beitrag zur Sache, ohne Ich und mein Wein &#8211; Geplauder.</p>
<p>Das Schönheit erzeugende Kaputtdenken wird z.B. auf S. 119 explizit. Schtitt erläutert sein ästhetisches Credo:</p>
<p>„..; dass das Lokalisieren von Schönheit, Kunst, Magie, Vollendung und Wegen zu Rang und Sieg im weitschweifigen Fluss eines Tennisspiels keine fraktale Frage der Reduktion von Chaos auf Muster ist. Spürte intuitiv, dass es überhaupt keine Frage der Reduktion war, sondern vielmehr – perverserweise – eine der Expansion, des aleatorischen Flatterns unkontrollierten, metastasierenden Wucherns… mathematisch unkontrolliert, aber menschlich inkludiert, eingegrenzt von Talent und Imagination bei Ich und Gegner, auf sich selbst zurückgekrümmt…“ (S.119)</p>
<p>Schtitts Worte beziehen sich auf Tennis, aber seine Ausführungen können auch als Feier des gekrümmten Universums „Roman“ gelesen werden, als Selbstreflexion. Damit öffnet sich eine Tür. Während uns bislang vor allem das „Drin-Sein“ in düsteren, wenn auch oft komischen Formen begegnete, sehen wir nun, dass wir als Leser in einen Wucherungsprozess eingebettet sind, dass wir „flattern“ von hier nach da nach dort und dass dies &#8220;perverserweise&#8221; Teilhabe an „Schönheit, Kunst, Magie“ bedeutet, also endlich, trotz all der geschlossenen Systeme, die wir auch jetzt nicht verlassen können: freies Atmen, wenigstens zeitweise… Und deshalb lesen wir ja.</p>
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