Oktober 2009

Attest

31 Okt 2009

Der Mitbewohner backt Kuchen und ich lege meinen Kopf auf die Küchenwaage. ERROR, liest der Mitbewohner ab. Das wundert mich nicht. Mir war doch so.
Nicht dass das am unendlichen Spaß läge, den ich in der Tristesse meiner persönlichen Quadratmeter hätte. Aber es ergänzt sich ganz gut.
Marathe und Steeply gehen mir immens auf den Keks. Auch [...]

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29. Oktober

31 Okt 2009

17.30. Badenweiler. Nieselregen. Nix zu sehen. Hochnebel hängt über Hang. Kein Hochmut gegenüber den Daheimgebliebenen. Eigentlich müsste man jetzt in die Sauna. Oder irgendwas anzünden. Das einzige, was ich habe ist der Spaß. Den geb ich nicht her. Hab ihn sogar hier im Fenster liegen sehen. „Unendlicher Spaß“ in Badenweiler – Kursangebot im Kurhaus „Gut [...]

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Um wenigstens einigermaßen hier mithalten zu können, habe ich kurzerhand mehrere Hundert Seiten übersprungen und bin bei den nächtlichen Spaziergängen von Randy Lenz wieder eingestiegen, die bekanntlich diverse tierische Opfer kosten. Der verblüffende Effekt: Ich hatte beim Lesen nicht den Eindruck, etwas versäumt zu haben, es hat tatsächlich den Anschein, als könnte man das Buch [...]

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28. Oktober

30 Okt 2009

23.30. Gack. Gackgackgack. Nein, mir geht’s gut. Cabernet mitos. Friedrich Gulda spielt das „Wohltemperierte Klavier“. Sonst alles still. Gegackert hat Andre Agassi. Aufgeklärt in seiner Autobiografie über Dichtung und Wahrheit. Ungefähr um die Zeit des Spaßes muss es gewesen sein, gestand er jetzt, da hat er Gack genommen. Chrystal Meth. Sein Kumpel soll ihn angestiftet [...]

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27. Oktober

30 Okt 2009

14.30. Kurz vor Bürgeln. Deutscher Mischwald. Leichter Dunst. Blauer Himmel. Blätter rieseln. Mein Vater fällt mir ein, sobald sich das erste Blatt wagte, mit dem Herbstschrödern anzufangen, fing der mit Rilke an. Um mich vom Schläfer zum Killer zu machen, reicht „Herr, es ist…“ Langt. Das erklärt doch vieles. Wenn nicht alles. Millionen Berliner WohnSchlafEsszimmer [...]

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»Augenfaktor«

Die Gesichter sind »wie in einer Art Mitte gefangen. Zwischen zwei Dingen. In verschiedene Richtungen gezogen«

»Verlegt. Verloren.«
»Verlegt.«
»Verloren.«
»Verlegt.«
»Meinetwegen.«



(S. 932f.)
Zurück von einer Reise (und erst einmal in der spannenden Verstrickung unserer Blog-Beiträge-Kommentare haltlos – … was mich freut). Eine Reise mit US im Gepäck. Weniger Absicht, mehr eine subtile, sich quasi von selbst ergebende Notwendigkeit. Seltsamkeiten, [...]

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alles ist wahr

28 Okt 2009

Unendlicher Spaß, Endnote 1:
1. Methamphetamin, auch bekannt als Crystal Meth.
heute, 28.10.2009, melden die Agenturen, dass der frühere Tennis-Profi André Agassi “zugegeben” habe, 1997 regelmäßig Crystal genommen zu haben. Nur dann? Hat er dann vielleicht Infinite Jest gelesen?

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Back to Life

28 Okt 2009

Die Realität schlägt zurück:
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,657795,00.html
Ich komme kaum vorwärts. Mittlerweile hat mich Herr Krekeler überholt. Ich kann wirklich nicht behaupten, dass US zu den zwanzig besten Büchern zählt, die ich gelesen habe. Ich gebe bislang vier von fünf Sternen. Es kommt also nicht an die Tagebücher von John Cheever (Schlagworte: Alkoholismus, Paranoia, Wahn, Ehe, Schriftstelleridentität) heran, denen [...]

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Hidden Track

28 Okt 2009

S. 956 (Fußnote 269)
Erneut eine Fußnote, die bei vorübergehender Langatmigkeit aus der Bredouille hilft: Um die Wahrheit zu sagen, hat der phasenweise von Aubrey deLint kommentierte erste Satz der Partie zwischen Hal I. und Ortho Stice (stimmt das so?) nicht nur den tennismäßig ein wenig benachteiligten Ortho Stice mürbe gemacht (938-952). Wie viel erfrischender hingegen [...]

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Besetzungsliste

27 Okt 2009

Da die Figuren von „Unendlicher Spaß“ so ungeheuer plastisch werden, spielt die amerikanische Wallace-Newsgroup alle Jahre wieder ein Spiel, das ich hier auch mal ausprobieren möchte: Wir erstellen die Besetzungsliste einer Verfilmung vom „Unendlichen Spaß“. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber für den Anfang …
Don Gately: das Gesicht vielleicht von Dominic West (der [...]

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Über das Buch

1996 erschien »Infinite Jest« in den USA und machte David Foster Wallace über Nacht zum Superstar der Literaturszene. Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace das Leben. Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces Opus magnum gearbeitet, dem größten Übersetzungsprojekt in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch.
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  • Steffen: Ja tatsächlich tolle Idee und schön umgesetzt. Das ist ein ziemlich vertrackte Stelle im Buch der [...]
  • (ohne Titel) « VOCES INTIMAE: [...] aus Berlin zu sein, ist wohl nur für Berliner eine relevante Information. Like this:LikeS [...]
  • VOCES INTIMAE: [...] aus Berlin zu sein, ist wohl nur für Berliner eine relevante Information. Like this:LikeS [...]
  • Iffland: Vielen Dank, schöner Song, schöne Umsetzung! [...]

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