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	<title>Unendlicher Spass &#187; Hanno Millesi</title>
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		<title>Ich sagte nichts.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[24. November 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zu viele potentielle Antworten, sowohl witzige als auch ernste. (S. 1304)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zu viele potentielle Antworten, sowohl witzige als auch ernste. (S. 1304)</p>
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		<title>Hidden Track</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[28. Oktober 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[S. 956 (Fußnote 269)
Erneut eine Fußnote, die bei vorübergehender Langatmigkeit aus der Bredouille hilft: Um die Wahrheit zu sagen, hat der phasenweise von Aubrey deLint kommentierte erste Satz der Partie zwischen Hal I. und Ortho Stice (stimmt das so?) nicht nur den tennismäßig ein wenig benachteiligten Ortho Stice mürbe gemacht (938-952). Wie viel erfrischender hingegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S. 956 (Fußnote 269)<br />
Erneut eine Fußnote, die bei vorübergehender Langatmigkeit aus der Bredouille hilft: Um die Wahrheit zu sagen, hat der phasenweise von Aubrey deLint kommentierte erste Satz der Partie zwischen Hal I. und Ortho Stice (stimmt das so?) nicht nur den tennismäßig ein wenig benachteiligten Ortho Stice mürbe gemacht (938-952). Wie viel erfrischender hingegen die erneut überlange Fußnote 269 (ich wollte sie mir zunächst, quasi als Belohnung, ersparen!), die uns Einblick in Marlon K. Bains Antworten auf Helen Steeplys Fragen bezüglich seiner, Marlons, Beziehung zu Orin I. gewährt. Ich denke fieberhaft darüber nach, welches Wort auf der beschlagenen Scheibe von Mrs. Incandenzas hellgelbem Volvo aufgetaucht sein mag (oder müsste man das bereits wissen?) und empfinde ein wohliges Gefühl beim Gedanken an die reiche Tradition der Wortsuche und Wortentschlüsselung in der Unterhaltungskultur (Ananke, Ro…). Wohlgemerkt auf der Scheibe des hellgelben Volvos jener Mrs. Incandenza, die durchschaute Lügen wie unlösbare kosmische Rätsel behandelt anstatt wie durchschaute Lügen. Und ich denke fieberhaft darüber nach, wie – verdammt noch mal – Marlon K. Bains unschuldige Verwandte auf eine Weise, die heterosexuellen Männern versagt ist, mit Orin I. konnektiert haben könnte. Aber wahrscheinlich ist es beschämend genug, darüber nachdenken zu müssen. Über das Schicksal des bedauernswerten S. Johnson möchte ich mich hier gar nicht weiter auslassen.<br />
Vielleicht hat ja der Umstand mitgespielt, die 1500er Marke, wenn auch in einem Paralleltextuniversum, überwunden zu haben. Gemeinsam mit der mich immer noch beeindruckenden Filmographie James O. Incandenzas (Fußnote 24), den Gesprächsfetzen aus den informellen Insasse-Betreuer- usw. Protokollen (90), den Schneckenpostbriefen (110) von Mrs. Incandenza (na ja, teilweise), ein weiterer Fußnotenhöhepunkt, quasi als Belohnung für alle, wo sich das jedes Mal antun.</p>
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		<title>expanded cinema</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 12:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[15. Oktober 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[S. 709
„Der Filmemacher arbeitete in der Optik an vorderster Front. Holographie, Diffraktion. Er hatte vorher schon ein paarmal holographische Verfahren eingesetzt in Zusammenhang mit filmischen Angriffen auf die Zuschauer. Er war Mitglied der Feinseligen Schule oder so ’nem Käse.“ 
Die Wiener Ausgabe von sowas wie der „Feindseligen Schule“ vereinte offenbar Namen wie Weibel, EXPORT, Schmidt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S. 709<br />
„Der Filmemacher arbeitete in der Optik an vorderster Front. Holographie, Diffraktion. Er hatte vorher schon ein paarmal holographische Verfahren eingesetzt in Zusammenhang mit filmischen Angriffen auf die Zuschauer. Er war Mitglied der Feinseligen Schule oder so ’nem Käse.“ </p>
<p>Die Wiener Ausgabe von sowas wie der „Feindseligen Schule“ vereinte offenbar Namen wie Weibel, EXPORT, Schmidt jun. und Scheugl, Kren oder Schlemmer: </p>
<p>exit, aktionsfilm, communication action. material: präparierte leinwand (aluminiumfolie), feuerkugelwerfer, flugobjekte, rauchobjekte, feuerwerkskörper, zündschnüre, heuler, sprengkörper, rauchpulver, musterfilme der industrie, megaphon.<br />
uraufführung beim „ersten europäischen treffen unabhängiger filmemacher“ am 15. november 1969<br />
während weibel eine rede hielt, und filme auf die aluleinwand projiziert wurden, schossen die akteure (export, scheugl, schmidt, schlemmer, kren) feuerkugeln durch die leinwand, warfen feuerwerkskörper, entzündeten das rauchpulver, starteten die flugobjekte, knallten den saal voll, zischten los auf das publikum, das hinter allem möglichen deckung suchte, die türen aufriß und auf die straße flüchtete.<br />
ausräucherung und einnebelung eines kinosaales. </p>
<p>Bei anderer Gelegenheit wurden Stacheldrahtballen in den Zuschauerraum geworfen, ein Wasserwerfer auf das Publikum gerichtet, und wer dem widerstand, mit einem Ochsenziemer ausgepeitscht (6. Mai 1969).<br />
zitiert nach: Peter Weibel/VALIE EXPORT, bildkompendium wiener aktionismus und film, Frankfurt 1970 (S. 259 u. 267)</p>
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		<title>Hirn bitte am Eingang abgeben!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 17:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[29. September 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeschlagen von den Ausführungen über das Regelwerk des Eschaton-Spiels (-Spiels? doch ja, es wird offenbar „gespielt“) und dessen ausufernde Handhabe, lief ich zum ersten Mal Gefahr, mit dem Seitenpensum in Verzug zu geraten. Noch dazu, da ich kurz darauf in die schleimigen Klauen eines grippalen Infekts geriet, in dessen ansteckende Fratze ich nach wie vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeschlagen von den Ausführungen über das Regelwerk des Eschaton-Spiels (-Spiels? doch ja, es wird offenbar „gespielt“) und dessen ausufernde Handhabe, lief ich zum ersten Mal Gefahr, mit dem Seitenpensum in Verzug zu geraten. Noch dazu, da ich kurz darauf in die schleimigen Klauen eines grippalen Infekts geriet, in dessen ansteckende Fratze ich nach wie vor mit einem Auge schiele. Um mich aus seiner verschwitzten und gleich darauf fröstelnden Umklammerung zu befreien, warf ich alles Mögliche ein, das Fiebersenkung, Husteneindämmung oder Aussicht auf Atemfreiheit versprach. Geistig ging nichts mehr. Weder meine Tagebucheinträge noch legere Artikel im Lokalteil der Tageszeitung schienen Sinn zu ergeben. Zumeist verspürte ich bei jedem dritten Satz Kopfschmerzen, insbesondere sofern ich ihn in einen Sinnzusammenhang zu den beiden vorangegangenen stellen sollte. Vor Unendlichem Spass fand ich mich in diesen Tagen nicht aus eigenem Antrieb wieder. Von den Medikamenten jeglichen Willens beraubt, scheint mich der aufgeschlagene Wälzer gezwungen zu haben, mich weiterhin mit ihm zu beschäftigen, obgleich mir nicht einmal meine alltägliche Konzentrationsausrüstung zur Verfügung stand, um zumindest den Kopf über Wasser zu halten. Eigentlich hätte ich mich binnen weniger Seiten in fiebrigem Wahn von einem lodernden Kern ausgehend in schleimigen Brei verwandeln müssen. Aber siehe da: Plötzlich funktionierte die Lektüre wesentlich anschaulicher. In mir oder irgendwo, wohin auch etwas von mir reichte, entstand zu jeder Passage augenblicklich ein Bild, verschwand, wenn ich es zulange betrachtete, machte einem anderen Platz, das zu den nächsten paar Zeilen gehörte. Im Grunde warteten die Bilder immer schon auf mich, als befänden sie sich im Magazin eines cerebralen Diaprojektors. Wenn man leicht weggetreten ist, behindern auch die fulminanten Szenenwechsel kein bisschen. Es kommt einem so vor, als habe man jedes Mal bereits darauf gewartet. Alles scheint logischerweise … vielleicht nicht logischer-, aber auf irgendeine vegetative, undurchschaubar harmonische Art auseinander hervorzugehen. Darüber hinaus fühlt man sich den zahllosen Narkotikajunkies verbunden.<br />
Jetzt brauche ich einen Schuss NeoCitran. Ich kann deutlich spüren, wie mir der Affe im Nacken sitzt. Nein, es ist eine hüstelnde Spinne, die ihr Netz aus schleimigen Fäden im Inneren meines Organismus geflochten hat. </p>
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		<title>MGM</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 14:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[23. September 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich jedenfalls habe so in etwa eine Ahnung, wie ich mir die Marathon-Gruppenlesenächte der Militanten Grammatiker von Massachusetts vorzustellen habe. (S. 415)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich jedenfalls habe so in etwa eine Ahnung, wie ich mir die Marathon-Gruppenlesenächte der Militanten Grammatiker von Massachusetts vorzustellen habe. (S. 415)</p>
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		<title>Meine Filme sind nicht ein Stück Leben, sie sind ein Stück Kuchen (Alfred Hitchcock)</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[9. September 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorläufig hat mich der Abschnitt, in dem James Incandenzas Vater seinem Sohn (im Winter 1960) schildert, wie, aufgrund eines (offenbar nur zufällig) gewitzt platzierten Balls seines Gegners auf dem Tennisplatz, für ihn weder etwas aus einer viel versprechenden Karriere als Profispieler noch aus einem intakten Verhältnis zu seinem eigenen Vater, James’ Großvater, wurde, besonders beeindruckt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorläufig hat mich der Abschnitt, in dem James Incandenzas Vater seinem Sohn (im Winter 1960) schildert, wie, aufgrund eines (offenbar nur zufällig) gewitzt platzierten Balls seines Gegners auf dem Tennisplatz, für ihn weder etwas aus einer viel versprechenden Karriere als Profispieler noch aus einem intakten Verhältnis zu seinem eigenen Vater, James’ Großvater, wurde, besonders beeindruckt. Vielleicht weil ich ihn zuletzt gelesen habe. Ebenso beeindruckt wie verwirrt, weswegen ich lange darüber nachgedacht habe, ob der Stopball auf Seite 238 wohl etwas anderes ist als der Stoppball auf Seite 239. Grundsätzlich wäre das ja vorstellbar. Dieser Gedanke, der ein wenig davon verrät, wozu dieses Buch imstande ist, brachte mich auf James Incandenzas 52. Filmarbeit (in der Übersetzung) „Wie Anno dazumal.“, der sich auf dieses Ereignis zu beziehen scheint und ihm 181. Minuten Film widmet. Als ich die Liste mit Incandenzas Filmen erstmals sah, habe ich mir kichernd vorgestellt, wie der eine oder andere Plot wohl von diesem oder jenem Regisseur inszeniert wirken würde. „Bei Anruf Wollust“? </p>
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		<title>Ja, ich bin paranoid – aber bin ich paranoid genug?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 08:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[28. August 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[S. 99 – am Tag der Manner Schnitte
als Belohnung für das fristgerechte Absolvieren des Wochenpensums. Was ich an Erfahrungen mitnehme? Der kommende Abschnitt wird in mir einen veränderten Leser vorfinden. Soviel steht fest. Die ersten paar Seiten trafen mich spröde an, die darauf folgenden als jemanden, der hin und wieder ein Schmunzeln hinbekommt, bis mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S. 99 – am Tag der Manner Schnitte<br />
als Belohnung für das fristgerechte Absolvieren des Wochenpensums. Was ich an Erfahrungen mitnehme? Der kommende Abschnitt wird in mir einen veränderten Leser vorfinden. Soviel steht fest. Die ersten paar Seiten trafen mich spröde an, die darauf folgenden als jemanden, der hin und wieder ein Schmunzeln hinbekommt, bis mich der Text dort hatte, wo ich vorübergehend glaubte, er wolle jeden und jede haben (ich begann mir Notizen zu machen, Namen, komische Worte herauszuschreiben, ich habe mich bei dem Gedanken ertappt, einen Überblick hinsichtlich der wechselnden Jahre zu erstellen). Zuletzt bin ich einmal eingenickt, was unzweifelhaft an mir lag.<br />
Die kommenden Seiten werden in mir mit einem anderen Leser vorliebnehmen. Sämtliche Zusatzbemerkungen wurden ausradiert, Listen zerrissen und außertourliche Gedächtnisleistungen dem Vergessen überantwortet. Was davon übrig ist, möge während des Wochenendes verpuffen. Durch die verbleibenden 1.446 Seiten (Anmerkungen inkl.) werde ich driften; ohne Zusatzversicherung, ohne Netz, bestenfalls werfe ich mein eigenes aus, um es einzuholen, wann immer mir danach ist. Was sich darin verfangen hat, wird hängen geblieben sein. Früher oder später würde mich die geballte, miteinander verknüpfte Zusammenhanglosigkeit ohnedies vom Weg abbringen, warum mich dann nicht aus eigenem Antrieb in unvorhergesehenen Nischen verlieren.  </p>
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		<title>Viel Spaß</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 22:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno Millesi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[23. August 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Dankbarerweise hat meine Nachbarin am Freitag die Post übernommen und mir das Paket vor die Wohnungstüre gelegt. Als ich nach Hause kam, klebte ein gelbes Post-it drauf, auf das sie „viel Spaß“ geschrieben hatte. Das bezog sich jedoch nicht auf den Inhalt des Pakets (meine Nachbarin hatte nicht nachgesehen), sondern auf einen Ausflug zum Wandern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dankbarerweise hat meine Nachbarin am Freitag die Post übernommen und mir das Paket vor die Wohnungstüre gelegt. Als ich nach Hause kam, klebte ein gelbes Post-it drauf, auf das sie „viel Spaß“ geschrieben hatte. Das bezog sich jedoch nicht auf den Inhalt des Pakets (meine Nachbarin hatte nicht nachgesehen), sondern auf einen Ausflug zum Wandern übers Wochenende (Leiser Berge im Weinviertel), von dem ich eben zurückgekommen bin. Mit Lesen beginne ich dann morgen/heute (8.30 Uhr).</p>
<p>Und übrigens: Ulrich, Mensch – zu blöd, erstmal kann ich mich nicht auf die Freuden der Jagd begeben; kommt aber dann gleich im Anschluss an dieses unendliche Lesevergnügen, sofern von mir dann überhaupt noch etwas gelesen werden kann. Glückwunsch jedenfalls!</p>
<blockquote><p><strong>Hanno Millesi</strong>, geboren 1966 in Wien. Studium an der Universität Wien sowie an der Universität für Angewandte Kunst in Wien &#8211; Texte, Essays, Hörspiele &#8211; Teilnahme am Ingeborg- Bachmann- Wettbewerb TDDL 06 &#8211; Mitbegründer des intermediären Internetprojektes www.ignorama.at (mit Heinz Cibulka und Norbert Math &#8211; seit 2002 online). Bücher: Disappearing | Rückzugsvarianten (Ritter Verlag 1998), Primavera (Ritter Verlag 2001), Traumatologie (gem. m. Klaus Mosettig) (Triton Verlag 2002), Im Museum der Augenblicke (Triton Verlag 2003), Kalte Ekstasen (gem. m. Max Boehme) (Sensationsverlag 2004), Ballverlust (gem. mit Stefan Lux ) (Schlebrügge Editor 2005), Mythenmacher (Literaturverlag Luftschacht 2005), Wände aus Papier (Literaturverlag Luftschacht 2006), Im Museum der Augenblicke (Neuauflage Literaturverlag Luftschacht 2007), Der Nachzügler (Literaturverlag Luftschacht 2008).</p></blockquote>
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