<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Unendlicher Spass &#187; Iannis Goerlandt</title>
	<atom:link href="http://www.unendlicherspass.de/author/iannis-goerlandt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.unendlicherspass.de</link>
	<description>100 Tage unendlicherspass.de</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Aug 2011 07:03:23 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>2x Umbruch</title>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/09/12/2x-umbruch/</link>
		<comments>http://www.unendlicherspass.de/2009/09/12/2x-umbruch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 10:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iannis Goerlandt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unendlicherspass.de/?p=474</guid>
		<description><![CDATA[A.
Was ein guter Satz so alles vermag&#8230; In der Originalfassung war mir der neue Absatz eines Seitenumbruchs wegen gar nicht aufgefallen (S.11-12), obwohl er der Passage einen ganz anderen Rhythmus verleiht:
“Meine Bewertung ist nicht gekauft”, erkläre ich ihnen, rufe ich in die Dunkelheit der roten Höhle, die sich vor geschlossenen Augen erstreckt. “Ich bin nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>A.</strong></p>
<p>Was ein guter Satz so alles vermag&#8230; In der Originalfassung war mir der neue Absatz eines Seitenumbruchs wegen gar nicht aufgefallen (S.11-12), obwohl er der Passage einen ganz anderen Rhythmus verleiht:</p>
<blockquote><p>“Meine Bewertung ist nicht gekauft”, erkläre ich ihnen, rufe ich in die Dunkelheit der roten Höhle, die sich vor geschlossenen Augen erstreckt. “Ich bin nicht nur ein Junge, der Tennis spielt. Ich habe eine verzweigte Geschichte. Erfahrungen und Gefühle. Ich bin Komplex.</p>
<p>     Ich lese”, sage ich. “Ich studiere und lese. Wetten, dass ich genauso viel gelesen habe wie Sie? Das können Sie mir ruhig glauben. (&#8230;)” (S. 20)
</p></blockquote>
<p>[Zur Übersetzung: der herrliche Gegensatz zwischen ‘opens out/closed eyes’ ließ sich leider nicht buchstäblich beibehalten: “(...) I am telling them, calling into the darkness of the red cave that opens out before closed eyes”, doch wird auf die “verzweigte” (für “intricate”) Geschichte transponiert. Schön!]</p>
<p><strong>B.</strong></p>
<p>In der Beschreibung der vielleicht wichtigsten Neuigkeiten aus dem Jahre der Inkontinenz-Unterwäsche* (S. 87) war mir bisher noch nie aufgefallen, dass es darin ein <a href="”">Semikolon</a> gibt, obwohl es für die Interpretation des Gesagten bedeutend ist. </p>
<p><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2469/3912161628_5c5c3ed12b.jpg" class="alignnone" width="600" height="344" /></p>
<p>Die Interpunktion suggeriert ja ein gewisses <i>(&#8230;) Hoch auf Ursache und Wirkung</i> (S. 1423): der Sponsor kann sich auf die Introduktion der “Multifunktions-TPs” freuen, denn wie das Beispiel des Gesundheitsattachés zeigt, gibt es dafür tatsächlich <a href="//de.wikipedia.org/wiki/Killerapplikation”">“Killer Apps”</a>. Allerdings gehen sie mit schweren <a href="http://infinitejest.wallacewiki.com/david-foster-wallace/index.php?title=Pages_27-63#Page_60">Nebenwirkungen</a> einher, die das Jahr zu beherrschen scheinen (daher auch das Semikolon), und wegen der die Menschen wohl zu Hause bleiben, um sich noch mehr Entertainment reinzuziehen. “Die totale virtuelle Bewegungslosigkeit, das vollkommene simulierte Wohlfühlprogramm, alles bequem vom Wohnzimmer aus” (<i>Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich</i>, S.114), in lebensnaher Auflösung. (Nebenbei: auch besonders toll finde ich das Detail der “virtuellen <i>Couture</i>, das mich an kleine-Mädchen-Computerprogramme erinnert)”</p>
<p>Weniger schön ist jedoch die ‘falsche’ Worttrennung in “Yushityu-Nanoprozessoren”, die verdeckt, dass man die (auch weiter im Roman wichtige) Marke als <i>you shit you</i> lesen kann, als Anrede und Aufforderung zugleich. </p>
<p>Es ist nun mal das Jahr der Inkontinenz-Unterwäsche&#8230;</p>
<p>____<br />
* Warum wurde hier eigentlich nicht die Marke <i>Depend®</i> beibehalten? Der “Bedeutungsschwelle” wegen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.unendlicherspass.de/2009/09/12/2x-umbruch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8216;wen&#8217; und aber</title>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/09/10/wen-und-aber/</link>
		<comments>http://www.unendlicherspass.de/2009/09/10/wen-und-aber/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 19:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iannis Goerlandt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unendlicherspass.de/?p=449</guid>
		<description><![CDATA[„Ich stehe da und zögere“ (S. 98) beschreibt sehr gut die unmögliche Aufgabe, den richtigen Moment für den ersten ‚echten‘ Beitrag hier zu wählen. Zwar kenne ich das amerikanische Original gut, doch in US bin ich erst auf S. 127 – und ich habe bereits so viele Anmerkungen an den Rand gekritzelt, über Inhalt, Sprache, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich stehe da und zögere“ (S. 98) beschreibt sehr gut die unmögliche Aufgabe, den richtigen Moment für den ersten ‚echten‘ Beitrag hier zu wählen. Zwar kenne ich das amerikanische Original gut, doch in <i>US</i> bin ich erst auf S. 127 – und ich habe bereits so viele Anmerkungen an den Rand gekritzelt, über Inhalt, Sprache, und ja: über die Übersetzung, dass ich mich einerseits noch nicht traue, etwas einzustellen, weil noch so viel vor mir liegt, und ich andererseits fast zu viel Material, zu viele Fragen habe. Jedoch: „Der Schiedsrichter flüstert Aufschlag Bitte“ (S. 99). Und also soll es losgehen.</p>
<p>Seit mehr als einer Woche habe ich vor, etwas über die Wortwahl der ersten Seiten zu schreiben. Nicht über die Übersetzung als solche, oder über die <a href="http://www.unendlicherspass.de/2009/08/25/141/">eventuelle Gespreiztheit oder Spröde</a> des ersten Abschnitts (die in jenem Moment glänzend zu Hal passt, übrigens), sondern über die Tatsache, dass man als Nicht-Muttersprachler gar nicht so richtig einschätzen kann, wo die lexikalischen Hindernisse beim Lesen für einen Muttersprachler liegen – was für mich, als zweifach nicht-muttersprachlichen Leser dieses Romans (ich bin flämischsprachiger Belgier), schon von Bedeutung ist.</p>
<p>Ausgelöst wurde diese Frage von einer Bemerkung auf der Wallace-Mailingliste (<a href="http://www.waste.org/mail/?list=wallace-l">wallace-l</a>). Dort berichtete am 19. August ein ehemaliger Student über Wallace’ Literaturseminar an der Universität von Illinois, Wallace habe „suggested that while reading the novels we write words in the back of a book the definition of which we weren’t completely sure so we could look them up later.“  Hört sich ein bisschen schulmäßig an, aber interessant ist die Antwort eines anderen Beiträgers am 20. August: „I can’t tell you how many copies of IJ I’ve seen where the blank pages in the back start with the word ‘wen’ and go on from there, much like so many copies of ‘War and Peace’ end with handwritten haphazard family trees.“</p>
<p>Wie: „wen“? Was ist denn <a href="http://www.thefreedictionary.com/wen">das</a>? Und wo taucht das Wort genau auf?</p>
<p>Und ja, da steht es im Original, auf der 2. Seite: „<b>I am debating whether to risk scratching the right side of my jaw, where there is a wen</b>“ (S. 4 / <a href="http://www.healthinplainenglish.com/health/skin/sebaceous_cyst/sebaceous-cyst.jpg">Bild</a>). </p>
<p>Das Wort kenne ich tatsächlich nicht, obwohl das niederländische Äquivalent, wie sich herausstellt, <i>ebenfalls</i> „wen“ ist  – nur die wenigsten niederländischen Muttersprachler dürften allerdings wissen, was es bedeutet.</p>
<p>Und trotzdem: mich hat es während der Lektüre überhaupt nicht gestört. Da habe ich mir einfach gedacht: na gut, ist schon irgendein Pickel – jedenfalls konnte es mir recht sein. Wichtig ist das Wort an sich nicht, und schließlich liest man Texte (sicherlich dieses Umfangs) immer so: man entscheidet sich eben, bestimmte Sachen <i>nicht</i> nachzuschlagen.</p>
<p>Die Bemerkung auf wallace-l deutet jedoch darauf hin, dass alles, was davor kommt, für einen Muttersprachler mehr oder weniger ‚flott‘ gelesen werden kann, dass man eigentlich über gar nichts stolpert, oder aber bestimmte Stolpersteine bewusst außen vor lässt, wie z.B. „Remington-hung“ (S.3 – „<a href="http://www.unendlicherspass.de/2009/08/26/das-problem-mit-dem-spas/#comment-80">remingtonbehängt</a>“ (S. 7) / wobei die Klein- und Zusammenschreibung die Zuordnung zusätzlich erschwert), das für ein Amerikaner wahrscheinlich einfacher deutbar ist.  </p>
<p>Für mich liest sich die deutsche Fassung irgendwie leichter, trotz gelegentlicher härter Nüsse, wohl der relativen Ähnlichkeit mit meiner Muttersprache wegen, vor allem im System von Komposita als Wortbildungsprinzip, statt der wild wuchernden etymologischen Stammvarianz des Englischen. Das von Herrn Oswald angesprochene ‚gewählte‘ <a href="http://www.unendlicherspass.de/2009/08/26/das-problem-mit-dem-spas/">kongruieren-ohne-mit</a> ist mir zwar aufgefallen, aber ich habe es als bewusste Wahl des Übersetzers wahrgenommen (auch wohl, um eine Alternative zur gewählten Alliteration „consciously congruent to“ zu verwenden), nicht als Schwierigkeit, geschweige denn als Hürde. </p>
<p>Allerdings frage ich mich, warum Herr Blumenbach das offenkundig sehr markierte „wen“ folgendermaßen übersetzt hat: „<b>Ich frage mich, ob ich es wagen soll, mir den Grützbeutel rechts am Kiefer zu kratzen</b>“ (S. 8). Beim Lesen ist mir das Wort überhaupt nicht aufgefallen – eben des Wortbildungsprinzips wegen, das außerdem zu einem sehr bildhaften Resultat geführt hat, und ich glaube (bitte korrigieren Sie mich), den meisten deutschsprachigen Lesern geht es genauso. Warum nicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atherom">Atherom</a> oder das anscheinend viel seltenere, doch sehr schöne umgangssprachliche Wort „Grießknoten“, über die bestimmt viel mehr Leser gestolpert wären?</p>
<p>Dies sollte man bitte nicht als Kritik an der Übersetzung verstehen. Bei solchen Stellen frage ich mich bloß, ob und wie man bei der Übersetzung Kategorien „Schwierigkeit“ oder „Originalleseerfahrung“ berücksichtigen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.unendlicherspass.de/2009/09/10/wen-und-aber/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von deutscher Art und Kunst</title>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/08/21/von-deutscher-art-und-kunst/</link>
		<comments>http://www.unendlicherspass.de/2009/08/21/von-deutscher-art-und-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 19:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iannis Goerlandt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unendlicherspass.de/?p=79</guid>
		<description><![CDATA[Als heute Ulrich Blumenbachs Übersetzung eintraf, kitzelte mich mein innerer Arno, und fing ich beim Anblick der Bände gleich zu berechnen an. Auffällig ist ja, dass die Übersetzung, trotz der merklich höheren Seitenzahl (+462 S.), nicht dicker ist als das Original, zumindest nicht als mein überdimensionales, als Paperback geleimtes Hardcover: 

Unendlicher Spaß ist auch kleiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als heute Ulrich Blumenbachs Übersetzung eintraf, kitzelte mich mein innerer Arno, und fing ich beim Anblick der Bände gleich zu berechnen an. Auffällig ist ja, dass die Übersetzung, trotz der merklich höheren Seitenzahl (+462 S.), nicht dicker ist als das Original, zumindest nicht als mein überdimensionales, als Paperback geleimtes Hardcover: </p>
<p><img alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2486/3842183439_f2f843523f.jpg" class="alignnone" width="333" height="500" /></p>
<p><em>Unendlicher Spaß</em> ist auch kleiner als meine amerikanische Ausgabe, doch nicht viel (-1 x -1 cm), obwohl es etwas mehr wiegt (ca. +155g); wahrscheinlich, so sagt mir mein Gefühl, liegt das am Einband eher als am Textblock. Ein Grund für die gleiche Dicke dürfte selbstverständlich das dünnere Papier sein, das dem deutschen Buch das Fingerspitzengefühl einer modernen Klassikerausgabe verleiht. </p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3485/3842184637_7b5437a138.jpg" alt="IJ &amp; US" /></p>
<p>Doch diese technische Erklärung sollte die Frage, ob der Text denn auch wirklich satte 450 Seiten &#8216;länger&#8217; ist, nicht verheimlichen. Denn:</p>
<blockquote><p>Die alleräußerlichste, jedem Leser bei der Beurteilung von Übersetzungen aus dem Angelsächsischen anzuempfehlende Klugheitsregel, ist die Vergleichung des <u>Umfangs</u> des Originals mit dem betreffenden deutschen Buch.*</p></blockquote>
<p>Erfreulicherweise aber ist es vor allem der unterschiedliche Satz (max. -760 Zeichen pro Seite im &#8216;Haupttext&#8217;, max. -1281 in den &#8220;Anmerkungen und Errata&#8221;), der zur gesteigerten Seitenzahl geführt hat. Auch die Anwendung, nach altbewährter Tradition, des sogenannten <em>Schmidt&#8217;schen Vergrößerungsfaktors</em>, den Arno Schmidt in seinem Verriss der deutschung Übersetzung eines anderen &#8216;Mammut=Bandes&#8217;, James Jones&#8217; <em>Some Came Running</em> (1957), eingeführt hat, eingedenk der &#8217;sattsam bekannt[en] &#8230; &#8220;Einsilbigkeit&#8221; des Englischen, und noch mehr des Amerikanischen&#8217;, lehrt uns im Falle Blumenbachs, dass die Übersetzung schon rein quantitativ besonders gut abschneidet. </p>
<p>&#8216;Bei sehr sorgfältig gearbeiteten Übersetzungen&#8217;, so Schmidt, dürfte der Vergrößerungsfaktor &#8216;immer noch 1,1 betragen&#8217;, doch es gebe auch &#8216;Bücher – ich besitze eine deutsche JANE EYRE – wo er 1,4 ist; da kann man auf Anhieb sagen, daß der Übersetzer &#8220;umschrieben&#8221; hat, also geschwatzt.&#8217; Ich habe einmal nachgezählt, und während Infinite Jest ungefähr 3.600.000 Buchstaben zählt (= ca. 14 Goethe&#8217;sche <em>Werther</em>**), hat <em>Unendlicher Spaß</em> ungefähr 300.000 mehr.*** Das heißt, dass Herr Blumenbach mit einem Vergrößerungsfaktor von nur 1,084 aufwarten kann, sogar mehr als eine &#8217;sorgfältig gearbeitete&#8217; Übertragung also: zumindest die Berechnung verspricht eine Glanzleistung.</p>
<p>Ob die Lektüre das Versprechen einlöst, werde ich in den nächsten Wochen erfahren können. Ich freue mich, dabei zu sein.</p>
<p>_____________</p>
<p>* Arno Schmidt, &#8220;Von deutscher Art und Kunst (James Jones und der Text der &#8216;Entwurzelten&#8217;&#8221; (1959). <em>Bargfelder Ausgabe: Werkgruppe III: Essays und Biographisches</em>. Band 4. Ed. Arno Schmidt Stiftung. Bargfeld/Zürich: Arno Schmidt Stiftung; Haffmans, 1995. S. 9-16, hier: S. 9.    </p>
<p>**  Theoretische Buchstabenzahl mit Ganzseiten: 76 x 42 x 978 + 87 x 55 x 96 = 3.581.136, oder ca. 200.000 Zeichen weniger als Jones&#8217; <em>Some Came Running</em>, das Äquivalent von &#8216;15 Goethe&#8217;sche WERTHER; oder 21/2 Stifter&#8217;sche NACHSOMMER&#8217;, so Schmidt. </p>
<p>*** Theoretische Buchstabenzahl mit Ganzseiten: 64 x 38 x 1403 + 73 x 48 x 134 = 3.881.632.</p>
<blockquote><p>Dr. <strong>Iannis Goerlandt</strong>, geboren 1980, studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Gent, Rostock und Antwerpen. Mit einer Arbeit zur utopischen Prosa Arno Schmidts promovierte er 2006 an der Universität Gent (&#8221;Schulen zur Allegorie&#8221;, Aisthesis 2008). Weitere Veröffentlichungen zum Werk von u.a. Kurt Vonnegut, Max Goldt und David Foster Wallace. Er unterrichtet an der K.U.Leuven und arbeitet als freier Übersetzer. Im Herbst erscheint seine niederländische Übersetzung des Essays &#8220;A Supposedly Fun Thing I&#8217;ll Never Do Again&#8221;.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.unendlicherspass.de/2009/08/21/von-deutscher-art-und-kunst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

