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	<title>Unendlicher Spass &#187; Ulrich Blumenbach</title>
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		<title>‚der katatone Held, der über die Gelassenheit hinaus ist’ (S. 203)</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 19:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Blumenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Jetzt fühlte ich mich kompakter; ich fühlte mich dichter zusammengesetzt, jetzt wo ich horizontal war. Nichts konnte mich umhauen.“ (S. 1295): Für die anthropologisch-phänomenologische Auseinanderlegung dieses einen Satzes des nervenzusammengebrochenen Hal (beziehungsweise seines sonst üblichen Gegensatzes, nämlich des Stehens) braucht Hans Blumenberg eine ganze Seite:
„Zur Metaphorik des Bodens gehört eine anthropologische Komponente. Der Zweibeiner Mensch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Jetzt fühlte ich mich kompakter; ich fühlte mich dichter zusammengesetzt, jetzt wo ich horizontal war. Nichts konnte mich umhauen.“ (S. 1295): Für die anthropologisch-phänomenologische Auseinanderlegung dieses einen Satzes des nervenzusammengebrochenen Hal (beziehungsweise seines sonst üblichen Gegensatzes, nämlich des Stehens) braucht Hans Blumenberg eine ganze Seite:</p>
<p>„Zur Metaphorik des Bodens gehört eine anthropologische Komponente. Der Zweibeiner Mensch steht in so ihm eigentümlicher Weise auf dem Boden [wozu übrigens auch Hals Definition des Menschen bestens passt, der „ein seltsam gegabelter Stengel aus Fleisch und Blut“ sei; UB], daß dieses Stehen gerade kein Stand als Bestand oder Zustand ist, vielmehr eine Handlung. Es ist nicht die Sprache, die dies vorgaukelt; sie folgt dem Befund, daß einer dies tun muß, um es nicht zu lassen.</p>
<p>Der Stein liegt auf dem Boden; er genügt damit, solange andere Kräfte nicht auf ihn wirken, dem Trägheitsprinzip und der auf ihn stetig einwirkenden Schwerkraft. Die Vase steht auf dem Tisch, solange dieser es aushält und niemand sie fortnimmt. Vom Tisch läßt sich sagen, er habe Eigenschaften, die es ihm ermöglichen, die auf ihm stehende Vase zu tragen. Die Vase lastet auf ihm, ab er dies ist nicht eines ihrer realen Prädikate. Zu stehen ist keine Handlung von physischen Körpern. Ein Mensch, der an einer bestimmten Stelle auf dem Boden steht, handelt im strikten Sinne einer physiologisch nachweisbaren komplexen Operation. Seine Beziehung zum Boden ist insofern real, obwohl dieser objektiv nur die Oberfläche eines Weltkörpers ist, zu dem der darauf Stehende keine reale Beziehung hat. Er ist für diesen Körper nicht da und dieser Körper nicht für ihn.</p>
<p>Daß auf dem Boden zu stehen eine Handlung ist, eine Anstrengung sogar, zeigt sich an der Ermüdbarkeit des Organismus, dies zu leisten, und deren Folgen. Er vollstreckt nicht nur das Prinzip der Trägheit. Er wird nicht gehalten durch die Gravitation, da doch diese es ist, die ihm ständig Ausgleichsvorgänge gegen die Labilität seines Gleichgewichts abverlangt. Würde man den Stehenden an solchen Regulationen hindern, würde er umfallen und in die ‚Lage’ des Steins zum Boden kommen.</p>
<p>Stehen ist Nichtumfallen. Es verlangt ein Minimum an wacher Aufmerksamkeit; es gestattet nicht die Frivolität des unbeschränkten und nicht zufällig so genannten Sich-gehen-lassens, des resignierten Sich-fallen-lassens. Allerdings ist es dann derselbe Boden, auf den man fällt, wo man zuvor gestanden hatte. Der Boden, auf dem man steht, kann allein der sein, auf den man fällt. Denn es gibt nur den einen Boden – nur im Ackerbau spricht man von Böden als solchen verschiedener Güte und Eignung; der Planet hat und gewährt nur einen.“</p>
<p>(„Stand und Bestand“, in: Die Sorge geht über den Fluß, S. 101 f.)</p>
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		<title>„Nur um der Hoffnungslosen willen ist uns die Hoffnung gegeben.“</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 08:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Blumenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Übersetzer dürfte (mit Walter Benjamins Unterscheidung in der „Wahlverwandtschaften“-Arbeit) eher für die Sachgehalte als für den Wahrheitsgehalt eines Romans zuständig sein, aber ich möchte mal einige Eindrücke zusammenfassen, die hier in letzter Zeit geäußert worden sind: Wallace manipuliert den Fokus sowie das Verhältnis von Erzählen und Erzähltem oder verfährt damit unkonventionell. Den Fokus stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Übersetzer dürfte (mit Walter Benjamins Unterscheidung in der „Wahlverwandtschaften“-Arbeit) eher für die Sachgehalte als für den Wahrheitsgehalt eines Romans zuständig sein, aber ich möchte mal einige Eindrücke zusammenfassen, die hier in letzter Zeit geäußert worden sind: Wallace manipuliert den Fokus sowie das Verhältnis von Erzählen und Erzähltem oder verfährt damit unkonventionell. Den Fokus stellt er überscharf ein, so dass der Leser wie beim Aufsetzen einer falschen Brille ob der Überfülle der (fachsprachlich) geschilderten Details Augen- oder Kopfschmerzen bekommt. Und bei den Rednern der AA-Treffen liefert Wallace zum einen mehr an Biographie und gegenwärtigem Leidensdruck, als man sich beim Lesen wünschen würde, zum anderen blendet er in genau dem Augenblick ab, in dem die Sache interesssant werden könnte: am Umschlagpunkt, an dem Hoffnung auf Besserung des Zustands (des Individuums? der Verhältnisse?) aufschimmert: Nach dem Aufschlag am Nullpunkt der eigenen Existenz kann man anfangen, sich wieder aufzurappeln, kann auf einen festen Stuhlgang hoffen wie in der kleinen Groteske auf S. 507f. oder auf ein Wiederzusammenkommen mit Frau und Tochter (S. 1020f.). Das Verfahren entspricht geradezu perfekt Adornos Ästhetik der negativen Utopie: Nur das Grauen der Existenz kann beschrieben werden, nicht aber ein Zustand, der anders wäre.</p>
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		<title>Besetzungsliste</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Blumenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da die Figuren von „Unendlicher Spaß“ so ungeheuer plastisch werden, spielt die amerikanische Wallace-Newsgroup alle Jahre wieder ein Spiel, das ich hier auch mal ausprobieren möchte: Wir erstellen die Besetzungsliste einer Verfilmung vom „Unendlichen Spaß“. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber für den Anfang &#8230;
Don Gately: das Gesicht vielleicht von Dominic West (der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Figuren von „Unendlicher Spaß“ so ungeheuer plastisch werden, spielt die amerikanische Wallace-Newsgroup alle Jahre wieder ein Spiel, das ich hier auch mal ausprobieren möchte: Wir erstellen die Besetzungsliste einer Verfilmung vom „Unendlichen Spaß“. Sehr weit bin ich noch nicht gekommen, aber für den Anfang &#8230;</p>
<p>Don Gately: das Gesicht vielleicht von Dominic West (der in „The Wire“ James McNulty spielt), aber die Statur müsste hünenhafter sein.</p>
<p>Hal Incandenza: Matt Damon?? die Physiognomie ist ganz passabel, weil von seltsamer Unattraktivität / Unemotionalität, aber ich stell’ mir Hal trotz seiner Sportlichkeit schlanker vor.</p>
<p>Joelle van Dyne: Nicole Kidman? – Joelle ist natürlich das größte Besetzungsproblem, weil sie, wie Elmar Krekeler heute zitierte, ‚dermaßen schön ist, dass sie jeden fühlenden Menschen ganz einfach um den Verstand bringt’ (S. 775). Eigentlich müsste man also zu mythischen Frauengestalten wie der schönen Helena der Antike oder Marilyn Monroe greifen.</p>
<p>James O. Incandenza: James Cromwell (der in „24“ Jack Bauers Vater Phillip Bauer spielt).</p>
<p>Randy Lenz: Steve Buscemi.</p>
<p>Mildred Bonk: so schön wie Cameron Diaz, aber hohler und unsympathischer.</p>
<p>Hugh Steeply: Gene Hackman, aber fülliger.</p>
<p>Johnny Gentle: Frank Sinatra.</p>
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		<title>Die Stummheit des Schriftstellers</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 08:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Blumenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Er verfügt über jenen seltenen spinalen Sinn für die Schönheit des Gewöhnlichen, den Mutter Natur nur jenen zu gewähren scheint, die für das Gesehene keine eigenen Worte haben.“ (US 697 f.): Lucien Antitoi ist für mich Wallace’ Gegenfigur, in der er die für einen Schriftsteller entsetzliche Vorstellung bannt, eines Tages die Verfügungsgewalt über die Worte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Er verfügt über jenen seltenen spinalen Sinn für die Schönheit des Gewöhnlichen, den Mutter Natur nur jenen zu gewähren scheint, die für das Gesehene keine eigenen Worte haben.“ (US 697 f.): Lucien Antitoi ist für mich Wallace’ Gegenfigur, in der er die für einen Schriftsteller entsetzliche Vorstellung bannt, eines Tages die Verfügungsgewalt über die Worte zu verlieren. Der Alptraum, die eigenen Fähigkeiten zu verlieren, ist allenfalls vergleichbar mit der Angst leidenschaftlicher Leser vor der Blindheit. Luciens in der exakten Mitte des Romans geschilderter Tod (US 705 f.) ist dann eine Apotheose, das Wieder-Eins-Werden eines seelisch verkrüppelten Menschen mit sich, seiner Lebensgeschichte und seiner Mutter – und eine der seltenen ungebrochen schönen Naturschilderungen im Buch, die mich Eichendorff assoziieren ließ: „Und meine Seele spannte / weit ihre Flügel aus, / Flog durch die stillen Lande, / als flöge sie nach Haus“. Eine unglaublich bewegende poetische Gerechtigkeit, die nach der brutalen Schilderung der Ermordung um so fassungsloser macht.</p>
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		<title>Joyce 2</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 05:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Blumenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht hab’ ich’s ja mit den Vaterfiguren (und wahrscheinlich kann mir ein psychoanalytisch vorgebildeter Mensch noch einen anständigen Komplex unterjubeln), aber das auf Joelle gemünzte „[Sie] wusste heute, dass sie sich nie wieder wie in jener Schlange behütet fühlen würde“ (US 342) ist der für mich vielleicht zärtlichste Satz des ganzen Buchs. Joelle erinnert sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hab’ ich’s ja mit den Vaterfiguren (und wahrscheinlich kann mir ein psychoanalytisch vorgebildeter Mensch noch einen anständigen Komplex unterjubeln), aber das auf Joelle gemünzte „[Sie] wusste heute, dass sie sich nie wieder wie in jener Schlange behütet fühlen würde“ (US 342) ist der für mich vielleicht zärtlichste Satz des ganzen Buchs. Joelle erinnert sich unmittelbar vor dem goldenen Schuss an die Kinogänge mit ihrem Daddy, was mich wiederum an Anna Livia Plurabelles Schlußmonolog in „Finnegans Wake“ erinnert: „Carry me along, taddy, like you done through the toy fair!“ („Nimm mich mit, Taddy, wie einst über den Tandmarkt!“) Auch dort wird im Sterben der Vater evoziert.</p>
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		<title>Jim, doch nicht so, Jim. (S. 224)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 06:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Blumenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt genreetablierende erste Sätze wie „Captain Johnson verließ als erster das Raumschiff“ (Philip K. Dick) oder „Treddleford hatte es sich in einem Armsessel vor dem heimeligen Kaminfeuer bequem gemacht, mit einem Gedichtband in der Hand und in dem wohligen Bewußtsein, daß draußen ein beharrlicher Dauerregen gegen die Fenster des Clubs prasselte.“ (Saki) Und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt genreetablierende erste Sätze wie „Captain Johnson verließ als erster das Raumschiff“ (Philip K. Dick) oder „Treddleford hatte es sich in einem Armsessel vor dem heimeligen Kaminfeuer bequem gemacht, mit einem Gedichtband in der Hand und in dem wohligen Bewußtsein, daß draußen ein beharrlicher Dauerregen gegen die Fenster des Clubs prasselte.“ (Saki) Und es gibt figurenetablierende erste Sätze. Das „Jim, doch nicht so, Jim“ des alten Incandenza ist so ein Satz. Unter all den furchterregenden Vaterfiguren, die „Unendlicher Spaß“ bevölkern, ist der Großvater von Orin, Mario und Hal, der seine Enkelsöhne immer in die Dornen schmiss, für mich der furchterregendste. Das „Jim, doch nicht so, Jim“ durchdröhnt den Roman wie ein Gong und hallt noch in Pemulis’ Warnung nach „Trau nie dem Vater, den du sehen kannst.“ (S. 1535 – und Pemulis und sein Bruder haben alle Gründe, Vätern mißtrauisch zu begegnen; vgl. S. 980 ff.) Jedes Fünkchen Zärtlichkeit ist diesem Mann fremd, und Erziehung verwechselt er mit einem Schraubstock.</p>
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		<title>Glossobuco 1</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 14:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Blumenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich muss gestehen, dass es mir anders ging als Stefan Beuse: Den Anfang des Romans fand ich spröde. Klar, ich hab’ an den schrägen Wortfügungen („wood-walled, Remington-hung, double-windowed“) gemerkt, dass ich’s mit einem ambitionierten Stilisten zu tun habe, und doch, ja, zugegeben, verschränkte Finger mit dem Buchstaben X im Spiegelkabinett zu vergleichen, das ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gestehen, dass es mir anders ging als Stefan Beuse: Den Anfang des Romans fand ich spröde. Klar, ich hab’ an den schrägen Wortfügungen („wood-walled, Remington-hung, double-windowed“) gemerkt, dass ich’s mit einem ambitionierten Stilisten zu tun habe, und doch, ja, zugegeben, verschränkte Finger mit dem Buchstaben X im Spiegelkabinett zu vergleichen, das ist ein hübsches Bild, aber wirklich die Lauscherchen aufgestellt hab’ ich erst, als ich zu dem Tonwechsel von Hals Kindheitserinnerung kam und als mir dann nur zehn Seiten weiter mit Erdedys Kifferprosa gleich wieder der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Von da an war ich so fasziniert, dass ich kaum das nächste Umblättern abwarten konnte: Na? Wieder ’ne Leerzeile? Mit was für einer Stimme überrascht er mich jetzt wohl?</p>
<blockquote><p><strong>Ulrich Blumenbach</strong> studierte Anglistik, Germanistik und Geschichte an den Universitäten in Münster, Sheffield und Berlin. Seit 1993 übersetzt er aus dem Englischen bzw. Amerikanischen. Blumenbach ist als Lehrbeauftragter im Studiengang Literarisches Übersetzen an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf tätig und leitet zusammen mit Fritz Senn das Zürcher Übersetzertreffen. Bevor er im November 2003 begann, <em>Infinite Jest</em> von David Foster Wallace zu übersetzen, hatte Blumenbach schon Werke von Paul Beatty, Agatha Christie, Giles Foden, Kinky Friedman, Stephen Fry, Arthur Miller, Raja Rao, Will Self, Tobias Wolff und James Joyce übersetzt. Für die Übersetzung von <em>Unendlicher Spass</em> wurde Ulrich Blumenbach mit dem Hieronymusring für besondere Leistungen in der literarischen Übersetzung der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung sowie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet, der bei der Frankfurter Buchmesse 2009 verliehen wird.</p></blockquote>
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