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	<title>Unendlicher Spass</title>
	<link>http://www.unendlicherspass.de</link>
	<description>100 Tage unendlicherspass.de</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Feb 2010 10:46:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>was noch kommt</title>
		<description>Im Sommer kommenden Jahres erscheint bei Little, Brown The Pale King von David Foster Wallace. Einen Stapel mit 200 Seiten Manuskript hat Wallace in seinem Arbeitsraum hinterlassen, in der Garage seines Hauses in Claremont, Kalifornien. Hier kann man sehen, wie Wallace einen Raum in seinem damaligen Haus in Bloomington, Illinois ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/12/01/was-noch-kommt/</link>
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		<title>100 Tage</title>
		<description>Nach 100 Tagen ist der Spaß vorbei. Über 200 Einträge, über 1000 Kommentare, fast 400 Spam-Versuche. Fast 30.000 sog. "absolut eindeutige Benutzer". Die meisten Zugriffe gab es Anfang September. Seitdem ist es ziemlich konstant bei drei- bis viertausend Besuchern pro Woche geblieben. Das entspricht auch etwa der Menge der Besucher ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/12/01/100-tage/</link>
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		<title>Finale! 28. November ff.</title>
		<description>28. November
2.50. Auf einer Welle von Adrenalin am Wasser. Gerade noch die Westerwelles gesehen und die Röttgens. Sogar den Arbeitgeberpräsidenten gibt’s tatsächlich. Ist doch ziemlich klein. Hab ich da eben tatsächlich eine umfangreiche Dame im großen Roten derart ihre Glieder schlenkern sehen, dass keiner vorbei kommt. Und BAP, die furchtbar ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/12/01/finale-28-november-ff/</link>
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		<title>was der Tod sein könnte 2</title>
		<description>Umgeben von Köpfen ist Hal von Anfang an. Gately hat vergeblich versucht, seinen Kopf zu zerstören. Nun ist er - liegend, fiebernd, phantasierend - nur noch Kopf und umkreist darin seine von Schmerz übervolle Welt. Hal dagegen spuckt das Wort "Kopf" auf eine so betont nicht-unverschämte Weise aus, das sogar ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/30/was-der-tod-sein-konnte-2/</link>
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		<title>26. November f.</title>
		<description>26. November

5.30. Gehtsokaffee. Zehnkiloaugenlider. Im Großraum Richtung Berlin. Wenns hier gleich ein bisschen kracht, bin ich auf den Lepptopp gefallen. Noch sechs Stunden bis Axel. München verschwimmt im Grau des Gedächtnisses, in das es gehört.
Gately versucht sein Leben zu retten, in dem er sich erinnert. Oder ist das Ganze hier ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/29/26-november-f/</link>
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		<title>22. November ff.</title>
		<description>22. November

7.30. Dunst hängt an den Hängen der Sackpfeife (so heißt der höchste Berg hier tatsächlich). Hell wird’s hier heute nicht mehr. In den lakritzigen Straßen ist kein Mensch zu sehen. Wahrscheinlich bin ich der einzig Überlebende einer Katastrophe. Wie Will Smith. Aber der war in Kalifornien (Kalifornien? New York?), ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/28/22-november-ff/</link>
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		<title>was der Tod sein könnte</title>
		<description>Wir sprechen mit den Toten. Alles ist, wenn Hamlets Geist erscheint, in Nebel gehüllt, past midnight, bitterly cold, and dark except for the faint light of the stars. Widergänger gibt es in diesem Roman einige. Ihnen geht es um Wahrheit und um den Tod. Unendlicher Spaß ist auch der Versuch ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/28/was-der-tod-sein-konnte/</link>
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		<title>21. November</title>
		<description>18.30. Biedenkopf. Richtig. Biedenkopf. Besser bekannt als Bergenstadt aus Stephan Thomes Roman. Deutsche Literaturhauptstadt. 32 Kilometer nirgendwowärts von Marburg. Umstellt von Hügeln. Kaffigstes Kaff. Wobei… Im November und im Nieselregen auch New York durchaus sehrsehr hässlich sein kann. Von Berlin mal ganz zu schweigen.
So allmählich gehört mein Spaß auch auf ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/27/21-november/</link>
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		<title>Der Letzte macht das Licht aus</title>
		<description>...und so wie's aussieht habe ich gute Chancen dieser Letzte zu sein.
Deswegen (nachdem ich den Blog längere Zeit nicht verfolgt habe) -  zunächst meine unendlich profane Frage, was eigentlich nach dem 1. Dezember passiert? 
Gehen Sie dann auf Kreuzfahrt, lieber Guido Graf?


Bevor es nun soweit ist, hier ein link, ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/27/der-letzte-macht-das-licht-aus/</link>
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		<title>20. November</title>
		<description>22.30. Am Wasser. Soviel Apfelsinen kann man gar nicht essen, dass einen der Winterschlaf nicht einholt. Novembrigster November. Alles still, vorneheraus. Hintenheraus tritt von einem kahlen Mond und einer milchigen alten DDR-Laterne beschienen ein komplett bekiffter Hagermann auf eine wehrlose Humana-Box ein. Manchmal weiß man nicht, ob man nicht doch ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/26/20-november/</link>
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		<title>19. November</title>
		<description>12.30. Sonne. Oben im bekifften Bus. Auf dem Weg zu Lew Tolstoi und seiner durchgeknallten Gattin Sofia ins Kino. Sind dem Storch und den Moms eigentlich nicht so unähnlich, die beiden, dysfunktional war diese Ehe nun auch. Nur dass der KriegundFriedensFürst in der wahren Wirklichkeit doch ein deutlicher alptraumhaftigerer Ehegatte ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/26/19-november/</link>
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		<title>Traum und Wirklichkeit</title>
		<description>Hatte ich in meinen vorhergehenden Beiträgen noch größeres im Sinn, bin ich inzwischen bescheidener geworden. Ich möchte lediglich wissen, warum Hal Incandenza am Ende des Romans, am frühen Morgen des 20. November im Jahr der Inkontinenz-Unterwäsche, im TP-Raum auf dem Rücken liegt. 

Auffallend ist der sparsame Gebrauch des „Ich“. Dieses ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/25/traum-und-wirklichkeit/</link>
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		<title>18. November</title>
		<description>10.15. Großraum über St. Trübsalblasien. Lady-Grey-Tee. Muss langsam mal rechnen. Bin jetzt auf 1122. Macht bis Adam Hase bis 1410 noch 388 Seiten plus 36 Seiten verbliebener Anhang sind also, mal scharf nachdenken 424 Seiten geteilt durch 13 macht 32undeinpaargequetschtehinterm Komma. Muss mich ein bisschen sputen. 
Hal und Mario begeben ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/25/18-november/</link>
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		<title>17. November</title>
		<description>13.30. Teetütenkaffee mit Mülch. Vivaldis Vier Jahreszeiten. Das kann man tatsächlich so spielen, dass es sich nicht so anhört, wie eine gewöhnliche Tiefkühlquattrostaggioni schmeckt. Außerdem wird einem dabei etwas warm. Was nicht schadet in Trübzonesien. Und bei so gar nicht lustiger Lektüre wie Adam Haslett (ein von der Zukunft überholter ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/24/17-november/</link>
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		<title>16. November</title>
		<description>11.30. Großraum über Trübzonesien. Graugesichtiger Kaffee. Händels Wassermusik. Wetthusten von Arbeitswabe zu Arbeitswabe. Hab Sehnsucht nach der Matratzengruft. Traurigtraurig.
Dissoziation?  Da ist man nicht ganz man selbst, sagt die Moms. Das sind Menschen, die eine tief sitzende Angst vor ihren eigenen Gefühlen haben. Hab ich nicht. Die Moms erzählt von ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/24/16-november/</link>
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		<title>Ich sagte nichts.</title>
		<description>Es gibt zu viele potentielle Antworten, sowohl witzige als auch ernste. (S. 1304) </description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/24/ich-sagte-nichts/</link>
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		<title>15. November</title>
		<description>14.30. Resthusten. Und jetzt hör ich auf, bevor noch ich den Hypochonderpreis des Jahres kriege. Marquis Poser trotzt dem Terror, sagt DIE Zeitung. Immerhin hat er sich schneller aus der Deckung gewagt als manch einer vom Rest der Truppe. Was macht eigentlich der Arbeitsminister Wiehießerdochgleich? Der Ablehnungstsunami ist wie erwartet ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/23/15-november/</link>
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		<title>14. November</title>
		<description>22.45. Am Wasser. Auf der gelben Wolke. Husten der Stärke zwölf auf der nach oben offenen Hirnerschütterungsskala. Trocken wie ein Wind über der Wüste. Andre Agassi hatte Depressionen, sagt er. Das ist die kahle Spitze des Eisbergs.  Morgen werden die ersten Intellektuellen ihr schütteres Haupt schütteln darob, dass die ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/20/14-november/</link>
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		<title>was am Anfang gewesen sein könnte 4</title>
		<description>Erwachsen zu werden, heisst: Traurigkeit. Mit 13, so Wallace, hatte er für sich so etwas wie eine taoistische Hybris entwickelt, alles durch eine gewisse Passivität unter Kontrolle halten zu können. Orin wird durch Kontrolle und geometrisches Kalkül zum überragenden Punter im Football. Dass es sich bei dieser Vorstellung von Kontrolle, ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/20/was-am-anfang-gewesen-sein-konnte-4/</link>
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		<title>13. November</title>
		<description>11.15. Fortgesetzte Matratzengruft. Totensonntagwetter. Wenigstens keine Schweinegrippe. Husten schüttelt die Hirnmasse durch. Deutschland trägt Trauer wie zuletzt bei Lady Diana. Und das für einen sechsmaligen Nationalspieler, den vor einer Woche keiner kannte. Da hat sich einer, der alles erreicht hat, weggeworfen. Einfach so. Einer von uns. So ein ganz Normaler. ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/20/13-november/</link>
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		<title>TV-Tipp</title>
		<description>Wer am frühen Freitagabend Fernsehen schaut, kann am 20.11. zwischen 18:15 Uhr und 18:20 auf Vox den folgenden Satz hören: "Während Bernt die Kürbissuppe mit Curry verfeinert, haben die Damen unendlichen Spaß mit den Pilzen für den Hauptgang." </description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/18/tv-tipp/</link>
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		<title>Die Poetik der Auslassung</title>
		<description>Seite 1410. Und es ist Ebbe. 

Das Buch schließt mit der Gezeiten-Metapher: die perspektivische, widerspiegelnde Verzerrung von Don Gately, alias Orin in der Position des Sartre´schen Für-sich-seins im Blick der Anderen, alias J.O.I. als eines isolierten „An-sich“, alias Hal in der Poetik der Diskordanz von drinnen und draußen …

Das (etwas ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/17/die-poetik-der-auslassung/</link>
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		<title>‚der katatone Held, der über die Gelassenheit hinaus ist’ (S. 203)</title>
		<description>„Jetzt fühlte ich mich kompakter; ich fühlte mich dichter zusammengesetzt, jetzt wo ich horizontal war. Nichts konnte mich umhauen.“ (S. 1295): Für die anthropologisch-phänomenologische Auseinanderlegung dieses einen Satzes des nervenzusammengebrochenen Hal (beziehungsweise seines sonst üblichen Gegensatzes, nämlich des Stehens) braucht Hans Blumenberg eine ganze Seite:

„Zur Metaphorik des Bodens gehört eine ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/15/%e2%80%9ader-katatone-held-der-uber-die-gelassenheit-hinaus-ist%e2%80%99-s-203/</link>
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		<title>Im Rückspiegel</title>
		<description>Seit einigen Tagen schon lebe ich ohne den US. Und es fehlt mir eigentlich nichts. Bis auf  eine Antwort auf die Frage: Wie war’s denn nun so? Die will ich hier versuchen.

Was mir gefallen hat:

	US ist ein unterhaltsames Buch. Gelangweilt hat es mich nie. Das lag an der scheinbar ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/15/im-ruckspiegel-2/</link>
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		<title>was am Anfang gewesen sein könnte 3</title>
		<description>Bei der Anlage des Gemüsegartens ist die Aufgabe der Jungen erst einmal, Steine und große Erdschollen beiseite zu räumen, während die Mutter des Nachbarsjungen mit einer gemieteten, unglaublich lauten Fräse kämpft und sie dabei Abdrücke in der aufgewühlten Erde hinterlässt wie die Schritte eines torkelnden Betrunkenen. Während sie so arbeiten, ...</description>
		<link>http://www.unendlicherspass.de/2009/11/15/was-am-anfang-gewesen-sein-konnte-3/</link>
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