D. T. Max hat seine Biographie über David Foster Wallace veröffentlicht. Wieland Freund dazu in der WELT:
Max macht nun endlich mit dem Heile-Familie-Märchen Schluss – eher als ein kuscheliges Zuhause scheint Familie Wallace eine intellektuelle Arena gewesen zu sein, in der es Liebe vor allem für geistige Höchstleistungen gab, Kümmernisse nur schriftlich verhandelt wurden und Kinder als Zeugen vor dem höchstrichterlichen Paartherapeuten auszusagen hatten.

Erscheint am 15. April 2011 bei Little, Brown and Company.

Tobias Gnüchtel macht an der Universität Hildesheim ein Seminar:
Anhand von David Foster Wallaces epochalem Mammutroman “Infinite Jest”, der jetzt endlich in deutscher Übersetzung vorliegt, soll das Seminar in literaturwissenschaftliche und erzähltheoretische Methoden einführen. Die Methoden werden daraufhin überprüft, ob sie einem Gegenwartstext gerecht werden und gegebenenfalls modifiziert und erweitert werden müssen, um das “Delay” zwischen Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft zu verringern. Dabei soll nicht zuletzt über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Polyperspektivität des Romans auch für das eigene Schreiben neue Herangehensweisen und Verfahren gewonnen werden.
Ulrich Blumenbach erhält für seine Übersetzung von Unendlicher Spaß den Preis der Leipziger Buchmesse 2010!
1996 erschien »Infinite Jest« in den USA und machte David Foster Wallace über Nacht zum Superstar der Literaturszene. Vor einem Jahr nahm sich David Foster Wallace das Leben. Sechs Jahre lang hat Ulrich Blumenbach an der Übersetzung von Wallaces Opus magnum gearbeitet, dem größten Übersetzungsprojekt in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch.
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